feberdrøm: spinnweben des schlafes

Aufzeichnungen zum Schlaf und zum Traum. Traumprotokolle.
Via: Quarks & Co: Therapeutischer Schlafentzug zur Linderung depressiver Beschwerden
Don't yell at my city, Danish girl.
Szene aus dem slowenischen-dänischen Film "Dual: zu zweit" aus dem 2013.
MI, 06/04/2016 Ich erwachte heute wieder einmal kurz nach 3 Uhr, also zur abergläubisch konnotierten Stunde der Dämonen. Dabei spielte gerade auf meinem Hœrspiel-Würfel, den ich immer zum Einschlafen einschalte und des Nachts laufen lasse, die Gruselkabinett-Folge 56: Aylmer Vance - Neue Abenteuer eines Geistersehers, konkret die Episode um den an Blutarmut leidenden Paul Delavant (gesprochen von Simon Jäger) und seine große Liebe, doch von einem vampiristischen Fluch belegte Jessica MacThane (Maria Koschny).
SO, 14/02/2016 Das Traumsymbol „Schildkröte“ ist in der Traumdeutung ein Sinnbild für Geduld und Schutz. Eine Schildkröte bewegt sich an Land meistens recht langsam, so als hätte sie alle Zeit der Welt. Gemessen an ihrer Lebenserwartung hat sie die auch, doch letztlich ist auch die Lebenszeit dieses Tieres begrenzt. Im Traum ist die Schildkröte eine Mahnung, sich mehr Zeit für das Wesentliche zu nehmen und den Augenblick zu würdigen. Mit Geduld und Ausdauer kommt man auch ohne Hetze ans Ziel. Je nach Persönlichkeit des Träumenden kann die Schildkröte im Traum auch eine Aufforderung sein, in manchen Situationen etwas schneller zu reagieren.
SO, 10/04/2016 Gegen 07:00 war ich auf Toilette. Dann verfiel ich noch einmal in Schlaf und hatte einen gar sonderbaren Traum. Ich dachte zunächst, es handele sich um eine TV-Produktion, die auf Mallorca oder so angesiedelt sei. Mitunter sah ich jedoch auch mir bekannte Menschen, darunter, sofern mich meine Erinnerung nicht trügt, Anja, meine Mutti und meinen Vati (?), .... Doch gegen des Traumes dann vollzog sich eine surrealistische Wendung, im Stile eines filmreifen Kameraschwenks, hin zum Alptraumhaften: Von links fuhr die Kamera über das sonnenverwöhnte Idyll der Insellandschaft langsam nach rechts, hinein durch ein recht hoch gesetztes Fenster in einem unspezifischen Gebäude, in ein finst'res Abseits, der Öffentlichkeit unbekannt, so schien es, und doch ein Teil von ihr, in ihrer Mitte. Das war ein leerer und dunkler Raum, ein wenig erleuchtet nur durch das vom Fenster eindringende Tageslicht. Es war, als schwebte ich hoch oben an der Decke, die Kamera war nun mehr Ich als nur mein Blick, ich war also ein wenig mehr ins Anthropomorphische transformiert. Ich schwebte oben und blickte nach unten auf den Boden und mich überkam ein unsagbarer Schauder. Ich fühlte, daß etwas Unheimliches, Furchterregendes im Gange war, das mich die Augen verschließen ließ. Ich wußte, ich konnte nun nichts anderes tun, als dies, was auch immer es sein mochte, was auch immer geschehen würde, ertragen und ausharren müßte. Ich spürte, wie mein blinder Körper vor Angst bebte. Irgendwann drehte ich mich um, vermutlich in einem Versuch, den Raum zu verlassen. Ich wendete mich nach rechts, also ungefähr in die Richtung, wo das Fenster gewesen sein mochte, durch das ich oder die Kamera ursprünglich in diesen Raum gelangt war. Doch schräg links unten, da vernahm ich so etwas wie eine schememnhafte, schwarze Gestalt, die da fast katzenähnlich auf dem Boden zu liegen schien, und ich mußte gezwungenermaßen an Poe und seine Schwarze Katze denken. Dann endete der Traum.

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